Bob Hoskins

Bob Hoskins wurde am 26. Oktober 1942 in Bury St. Edmunds, England, geboren und zählte zu den markantesten britischen Charakterdarstellern seiner Generation. Mit seiner bulligen Statur, dem rauen Charme und seinem unverwechselbaren Cockney-Akzent prägte er zahlreiche unvergessliche Rollen in Film und Fernsehen.

Seinen internationalen Durchbruch feierte Bob Hoskins 1980 in der britischen Mini-Serie "Pennies from Heaven", doch berühmt wurde er vor allem durch seine Rolle als George, der Gangster-Boss in "The Long Good Friday" (1980). Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er 1986 mit "Mona Lisa", wofür er mit dem British Academy Film Award ausgezeichnet wurde und eine Oscar-Nominierung erhielt. Im selben Jahr zeigte er seine komödiantische Seite in "Super Mario Bros." (1993), doch unvergessen bleibt seine Leistung in "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" (Who Framed Roger Rabbit, 1988), wo er als Privatdetektiv Eddie Valiant neben Zeichentrickfiguren brillierte.

Weitere prägende Rollen übernahm Bob Hoskins in Filmen wie "Mermaids - Meerjungfrauen küssen besser" (Mermaids, 1990), "Hook" (1991) als Smee an der Seite von Dustin Hoffman und Robin Williams sowie in "Nixon" (1995) unter der Regie von Oliver Stone. Seine Vielseitigkeit bewies er auch in "Unleashed - Entfesselt" (Unleashed, 2005) und "Mrs. Henderson präsentiert" (Mrs. Henderson Presents, 2005). Bob Hoskins verstarb am 29. April 2014 in London.

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