Charlton Heston

Charlton Heston, geboren am 4. Oktober 1923 in Evanston, Illinois, und verstorben am 5. April 2008 in Beverly Hills, Kalifornien, war ein amerikanischer Schauspieler, der vor allem für seine monumentalen Rollen in historischen Epen bekannt wurde. Mit seiner markanten Erscheinung und seiner kraftvollen Bühnenpräsenz prägte Charlton Heston das Hollywood-Kino der 1950er und 1960er Jahre nachhaltig.

Seinen Durchbruch erlebte Charlton Heston 1952 in Cecil B. DeMilles "The Greatest Show on Earth" (Die größte Schau der Welt), doch seine ikonischsten Auftritte folgten in den Jahren darauf. 1956 verkörperte er Moses in DeMilles monumentalem Bibelfilm "The Ten Commandments" (Die zehn Gebote), eine Rolle, die ihn zum Star machte. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte Charlton Heston 1959 mit der Hauptrolle in William Wylers "Ben-Hur", wofür er den Oscar als bester Hauptdarsteller erhielt. Das antike Epos mit seiner legendären Wagenrennen-Sequenz wurde zu einem der größten Erfolge der Filmgeschichte.

In den folgenden Jahren etablierte sich Charlton Heston als Darsteller heroischer Figuren in epischen Produktionen. Er spielte El Cid in "El Cid" (1961), Michelangelo in "The Agony and the Ecstasy" (Inferno und Ekstase, 1965) und trat in Science-Fiction-Klassikern wie "Planet of the Apes" (Planet der Affen, 1968) und "The Omega Man" (Der Omega-Mann, 1971) auf. Charlton Heston arbeitete mit Regisseuren wie Franklin J. Schaffner und Sam Peckinpah zusammen und blieb bis in die 1990er Jahre hinein aktiv.

Charlton Heston wird synchronisiert von Wolfgang Jürgen

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